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Treffen des traditionellen Shar-Peis in Hongkong
(Jason Wong, Schweiz)
 

Bemerkung:

Als “moderner“ Shar-Pei wird in diesem Bericht der in Europa/USA herkömmlich gezüchtete Shar-Pei bezeichnet. Mit “traditionellen“ Typ (auch Urtyp) wird der vornehmlich in Hongkong gezüchtete hochbeinige, schlanke und elegant wirkende Shar-Pei benannt.

Bereits seit vielen Jahren halte ich engen Kontakt zu verschiedenen Shar-Pei-Züchtern aus Hongkong und beinahe so lange steht mein Versprechen, diese einmal zu besuchen. Leider  liess es meine bisherige berufliche Tätigkeit bis Dato nicht zu und so wurde die Reise von Jahr zu Jahr verschoben. Doch dieses Jahr war es dann endlich soweit – ich reiste für einige Wochen nach Singapore und Vietnam und konnte auf diesem Wege einen Abstecher nach Hongkong einplanen. Noch vor meiner Abreise kontaktierte ich die Züchter  Lee Fuk Wah, Lui Wing Cheong und Matgo Law und teilte diesen mit, wann ich in HK sein werde. Die Vorfreude war auf beiden Seiten sehr gross und so flog ich gespannt Ende Februar 2010 in Richtung Asien los.

Als ersten Züchter traf ich Matgo Law (Bild 1), er war zu diesem Zeitpunkt sehr beschäftigt, trotzdem räumte er mir Platz für einen Besuch ein. Seine Theorie zur Rasse und deren Entwicklung ist stets interessant; auch konnten wir uns gut über die heutige Problematik unserer Rasse unterhalten. Als erstes erwähnte er, dass ihm allgemein die vielen Fellfarben in Europa/USA aufgefallen seien. Früher traf man den Shar-Pei lediglich in den Farbschlägen fawn/rot, schwarz, creme und five point red (Bild 2) an und nur sehr selten tauchte ein Brauner auf. Auch überzeugt es ihn nicht, dass der heutige Brushcoat (BC) oft langes und weiches Fell habe. Damals, als er den Standard für den Shar-Pei schrieb, bezeichnete er einen anderen Typen als BC; der damalige Brushcoat-Typ unterschied sich vom Horsecoat (HC) nur durch leicht abstehendes Fell, der HC-Typ wies anliegendes Fell auf.
Es sei natürlich schön zu sehen, wie der Shar-Pei weltweit so populär geworden sei – meint Matgo – doch fraglich sei es, wie es in der Entwicklung der Rasse weitergehe – viele Züchter streben nach massigen Hunden, was er als Gefährdung für die Gesundheit der Rasse anschaut.

Matgo wurde im September 2009 in die USA zum Richten eingeladen, dort traf er auch einige Leute des American Kennel Club (AKC) Vorstandes. Diese waren sehr an seiner Meinung zur Einteilung des Shar-Peis in die Rassen-Gruppen interessiert – der Shar-Pei wird beim AKC in der Gruppe “Non-Sporting“ geführt. Es wird in Erwägung gezogen, eine neue Rasse-Gruppe (“Nordic Breeds“) beim AKC einzuführen und den Shar-Pei (als auch den Chow-Chow) dieser neuen Gruppe zuzuteilen. Matgo meinte, dass dies eine eher unrealistische Variante sei. Viele AKC-Züchter begrüssten Matgos Meinung doch schlussendlich hatte sich der AKC wohl dazu entschieden, den SP in der bisherigen Gruppe “Non Sporting“ zu belassen.

Anschliessend kamen Matgo und ich auch auf die FCI und deren Rasseeinteilung zu sprechen; diese führt den SP in der Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen). Ich persönlich bin bei der Rasse-Einteilung des Shar-Pei durch die FCI in die Gruppe 2 nicht ganz einverstanden - der Shar-Pei weist nicht dieselben Eigenschaften wie die Hunde aus der Gruppe 2 auf. Der Shar-Pei sollte meiner Meinung nach in die Gruppe 5 (Hunde vom Urtyp) eingeteilt werden - er ist erwiesenermassen eine sehr alte Hunderasse. Zudem ist der Shar-Pei  ein passionierter und selbständiger Jäger. Viele Jagdhunderassen weisen entweder eine gute Nase (Stöberhunde) oder gute Augen (Sichtjäger) auf - der Shar-Pei verfügt über beides – er ist ein hervorragender Stöber- und Sichtjäger. Würde man nicht zu massige Shar-Pei züchten und sich vermehrt auf seine Eigenschaften (Jäger) konzentrieren so erhielte man arbeits- und leistungsfähige Shar-Pei.

Matgo meinte dazu, dass es immer schwierig sein werde, die Züchter zu einer Meinung zusammen zu bringen – so propagieren aktuell einige Züchter aus Hongkong, dass der Shar-Pei als “Chinese Fighting Dog“ angesehen werden müsse…

Auch sprach ich mit Matgo Themen wie Amyloidosis, Shar-Pei Fieber und Augenprobleme (Entropium) an – es darf nicht verleugnet werden, dass unsere Rasse mit diesen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Leider gehört auch das “Tacken“ der Welpenaugen zum Alltag eines Züchters.

Doch Matgo Law äusserte sich nicht weiter darüber; lediglich das enge Züchten (Inzucht) sieht er als Hauptproblem an.

Zum Schluss meinte Matgo noch, dass ich weiterhin den Typ meiner gezüchteten Hündin

“Fuyuan’s Impact of Fire Queen“ verfolgen solle – er habe diese Hündin nicht wahllos von über 70 ausgestellten Hunden an der Slowenischen Clubsiegerschau als Siegerin ausgewählt (Matgo Law wurde 2008 als Richter vom Slowenischen Shar-Pei Club eingeladen). “Fuyuan’s Impact of Fire Queen“ (Bild 3) entspricht mit ihrem nicht zu kräftigen Körperbau, dem fliessenden Gangwerk, der guten Pigmentation und der hervorragenden Fellstruktur dem Typ Shar-Pei, welchen er bevorzuge. Es sei jedoch in der Tat schwierig, solche Hunde zu züchten, denn das benötigte Zuchtmaterial ist wohl rar.

Am gleichen Tag traf ich noch den Züchter Lui Wing Cheong, er wohnt auf der Insel Lamma.

Lui Wing Cheong hatte gerade zwei Würfe im Alter von 5-6 Wochen. Diese Hunde wirkten bereits in ihrem jungen Alter anders als die für mich gewohnten europäischen Shar-Pei Welpen. Die Augenlider liegen normal an, die Ohren haben eine gesunde Grösse. Um mich besser zu überzeugen, sah ich mir die Welpen und deren Augen noch genauer an – keiner wies “Tacker-Narben“ auf. Es war sehr schön zu sehen, dass es doch noch komplette Shar-Pei Würfe gibt, welche frei von Entropium sind.  Weiter wiesen diese Welpen nur eine geringe Faltenbildung auf; sie wirkten gesund, vital und harmonisch.

Lui Wing Cheong lebte in den 90er Jahren in England; auch er hatte anfänglich den “modernen“ Shar-Pei gezüchtet, doch bald erkannte er, dass diese Hunde mit vielen Problemen behaftet sind. Daraufhin machte er den Versuch, seine bisherigen Hunde mit dem traditionellen Typ Shar-Pei zu kreuzen, doch die Hauptprobleme – die Augen – konnte er nicht eliminieren. Danach konzentrierte er sich nur noch auf den traditionellen Typ. Lui mag den etwas kräftigen Shar-Pei obwohl er den traditionellen Typ züchtet, doch auch der kräftige, traditionelle Shar-Pei weist keinerlei Augenprobleme auf.

Am nächsten Tag nahm ich mir die Zeit, um andere Freunde zutreffen, welche nichts mit Hunden zugange haben. Erstaunlicherweise sah ich auf den Strassen Hongkongs oft Mischlingshunde, welche dem Shar-Pei sehr ähnelten. So frage ich mich, ob der Shar-Pei wirklich so “selten“ ist… (Bild 4+5)

Am darauf folgenden Tag traf ich Herrn Lee Fuk Wah und danach einige weitere Züchter. Lee hält seine Hunde an zwei verschiedenen Orten - als erstes durfte ich drei Hündinnen anschauen. Eine dieser Hündinnen hatte Stehohren; mir fiel gleich auf, dass diese Hündin einen aktiven und munteren Ausdruck aufwies.

Im Gesamten wirkten all` diese Hunde ausgeglichener als die Unsrigen. Anschliessend sah ich mir die restlichen Hunde aus Lees Zucht an – auffallend dabei war, dass Lee wohl die schwarzen Shar-Pei bevorzugt, doch auch ein fawn farbener Welpe und ein “Five Point Red“ Rüde mit Stehohren waren zugegen. (Bild 6)

Alle gezeigten Hunde wiesen ein agiles und freundliches Wesen auf – jeder Hund begrüsste schwanzwedelnd den Besuch (Bild 7). Die ausgewachsenen Tiere sind zwischen 48 cm – 52 cm gross und wirkten gesamthaft hochbeiniger als die europäischen Shar-Pei. Mich beeindruckten Lees Shar-Peis sehr; sie verkörperten einen vitalen, ausgeglichenen und gesunden Hund.

Herr Lee stellte mir einen guten Freund und Shar-Pei Kenner – Herrn Fabian Chung vor. Herr Chung erwies sich bereit, mich am kommenden Tag zu den geplanten Treffen zu fahren.

So wurde ich anschliessend zu einem Jockey-Club gefahren, dort traf ich Herr Nelson Lam (Präsident Hongkong Kennel und Shar-Pei Club), Kevin Steel (Sekretär des Hongkong Kennel und Shar-Pei Club) und Lui Wing Cheong (Bild 8). Während des Lunchs diskutieren wir über die Probleme des Shar-Pei. Ich zeigte den Anwesenden einige Fotos  europäischer SP welche “klassische Probleme“ wie Entropium, Demodex und übermässige Faltenbildung aufwiesen, sowie übertypisierte, maskulin wirkende Hündinnen, massige, schwere und kurzbeinige Tiere. Ich wurde gefragt, warum man sich in Europa auf diesen Typ Shar-Pei konzentriere – die Tiere hätten durch ihre Übertypisierung (zu viele Falten, massiger Körperbau etc) eine verminderte Lebensqualität und Erwartung. Doch diese Entwicklung liesse sich wohl nicht mehr rückgängig machen.

Der SP ist und sollte ein agiler Hund bleiben. Mit Begeisterung erzählt Kevin Steel (Sekretär des Hongkong Kennel und Shar-Pei Club) wie sein Shar-Pei Mäuse jagt – respektive fängt. Der Präsident des Shar-Pei Clubs, Herr Nelson Lam, möchte sich bei Gelegenheit mit der FCI über den Verlust des rassetypischen Shar-Pei unterhalten. Ich war erfreut zu hören, dass man in Hongkong die Problematik erkennt und aktiv werden möchte.

Nach dem Treffen mit dem Vorstand des Shar-Pei-Club Hongkong machten mich Herrn Chung und Lee mit weiteren Züchtern bekannt. Ich hatte diese Züchter bisher noch nicht kennengelernt, doch alsbald entstand eine rege Diskussion über die Zucht des SP. Die Leute, welche sich in Hongkong mit dem Shar-Pei befassen haben alle ein grosses Wissen über die Rasse; doch wurde auch meine Meinung und Argumentation akzeptiert und darauf eingegangen (Bild 9+10).

Mir fiel in Hongkong auf, dass einige Zuchttiere Stehohren aufweisen – ich sprach die Züchter auf diese Eigenheit an (Bild 11). So wurde mir erklärt, dass in Hongkong bereits seit jeher auch Hunde mit Stehohren zur Zucht eingesetzt werden. Ältere Fotos (aus den 50er Jahren) welche auf der Webseite des Hongkong Clubs zu sehen seien belegen dies. Nur Züchter des “modernen“ Shar-Pei (auch Meat Mouth = fleischiger Fang) verwenden keine Stehohren mehr und meiden diese Linien. Weiter wurde mir erklärt, dass keiner der Hongkong Züchter aus “Profit“ züchte – sie alle wollen den traditionellen Shar-Pei erhalten und weiterführen. Das Wissen und die Erfahrung der Hongkong-Züchter lässt es zu, dass sie sich auf ihre Arbeit/Ziele konzentrieren können; sie sind unabhängig von den westlichen Ländern was sich in der aktuellen Lage als positiv erwiesen hat. Natürlich beobachten auch die Hongkong-Züchter die Entwicklung des SP im Westen und sehen bereits seit langem die Verwendung von Farbmutanten (blau/silber, lilac usw) und deren Festigung durch enge Linienzucht als Problematik an. Durch die Konzentration auf die Farbe(n) werden unter Umstände und vermutlich oft au unbeabsichtigt auch Gendefekte und Immunschwächen gefestigt. Es ergibt sich ein Teufelskreis und schlussendlich müssen die Hunde durch eine labile Gesundheit bezahlen.

Hongkong ist sehr klein und so müssen die Züchter immer wieder nach China reisen, um nach geeigneten Zuchttieren zu suchen. Die erwähnten Shar-Peis mit Stehohren kommen aus der Region Da-Let – sie wurden nie wirklich auf einen bestimmten Standard gezüchtet – vielmehr jedoch auf ihre Eigenschaft (Wach- und Jagdhunde für Kleinwild). Durch die Zuführung solcher Tiere gewährleistet der Shar-Pei-Club Hongkong eine genetisch vielfältige Zuchtbasis.

Mit den Stehohren-Exemplaren wird ein Kompromiss zugunsten der Erweiterung des Genpols eingegangen – solange die Tiere im Körperbau dem Standard entsprechen wird über die Stehohren hinweggesehen. 

So stellte ich fest, dass die Zuchtbestimmungen der Hongkong-Züchter sich um Welten von den unsrigen unterscheiden – in Hongkong wird das Ziel – gesunde Shar-Pei – durch genetische Vielfalt verfolgt; in den westlichen Ländern wird lediglich auf das Exterieur (dem Standard möglichst entsprechen) gezüchtet. Die Genetik und deren Verbindung mit der Gesundheit bleiben im Westen gänzlich auf der Strecke.

Die Hongkong-Züchter versuchen gesunde Shar-Pei durch Konzentration auf den traditionellen Typ zu züchten, doch oft sei es nicht leicht, denn auch in China hat sich inzwischen der “moderne“ Shar-Pei verbreitet und sich mit dem traditionellen Typen vermischt. Oft werden die Züchter des traditionellen Typen auch als “Mischlingshunde-Züchter“ belächelt, doch Fakt ist, dass der traditionelle Typ seit jeher gezüchtet werde.

Ich hatte bereits vor Jahren beim Hongkong-Club bezüglich Ahnentafeln gefragt doch leider keine zufriedenstellende Antwort dazu erhalten. So nutzte ich das Treffen mit den SP-Züchtern, um Genaueres zu erfahren. Die Züchter waren diesbezüglich sehr offen – viele Hunde hätten lediglich zwei eingetragene Generationen. Der Grund sei, dass oft die Welpenkäufer ihre Hunde nicht neu registrieren – so müsste der Züchter für etwaige Vorfälle haften. Ohne Ahnentafel umgehe man diese Problematik. Ein weiterer Grund, weshalb nicht grossen Wert auf die Papiere gelegt werde sei, dass an den Ausstellungen meist ausländische Richter eingeladen würden und diesen lediglich der “moderne“ Shar-Pei bekannt sei. So mache es für die Hongkong-Züchter keinen grossen Sinn, Hunde mit Ahnentafel zu züchten.  

Nach meinen Einschätzungen würde jedoch die gezielte Registration der traditionellen Shar-Pei Welpen dazu beitragen, diesen SP-Typen zu fördern. Solange keine gezielte Zucht (sprich Registration der Würfe) stattfindet, wird der Hongkong-Club von der FCI nahezu ignoriert. Durch diese Argumentation stimmten mir die Züchter zu.

Auch fragte ich genauer nach der Tatsache, weshalb der Shar-Pei bei der FCI durch England betreut werde. Warum wurde damals der englische Shar-Pei Standard von der FCI bevorzugt und nicht der Standard aus Hongkong? Herr Lee antwortete mir, dass sich damals ein Fehler in den ihrigen Standard eingeschlichen hätte – die Widerristgrösse des Shar-Pei wurde zu gross eingesetzt. So entschied die FCI sich damals für den englischen Standard und übergab England das Patronat für den Shar-Pei. Nach und nach wich jedoch der englische SP-Standard vom Ursprünglichen ab – der Shar-Pei wurde im Westen immer bulliger und kurzbeiniger gezüchtet.

Das Gespräch mit den Hongkong-Züchtern war für mich sehr aufschlussreich und interessant – ich halte mit diesen nach wie vor guten Kontakt und erhalte von Zeit zu Zeit Informationen über den Stand und Arbeit der Zucht des traditionellen Shar-Peis in Hongkong.

Herr Lee teilte mir noch mit, dass er für den kommenden Tag ein Treffen mit Herrn Wai Kee-Shun organisiert hatte. Herr Wai zählte in den 50er zu den Pionieren in der Shar-Pei Szene und auch der international aktive Shar-Pei Richter Matgo Law nennt Herrn Wai seinen Mentor. Für mich war es eine grosse Ehre, solch` eine Persönlichkeit zu treffen (Bild 12).

So wurde ich am kommenden Tag von Herrn Chung und in Begleitung von Herrn Lee zu Herrn Wai gefahren. Obwohl dieser seit Jahren keine eigenen Shar-Pei mehr besitzt beeindruckte mich sein grosses Wissen über die Rasse und auch kynologisches “Know-How“ sehr. Er gewann in den 50er Jahren mit dem traditionellen Rüden “Eagle Wing“ etliche Ausstellungen und geniesst auch heute noch in Hongkong grosses Ansehen. Herr Wai ist stets behilflich, neue Hunde aufzusuchen und steht den Züchtern mit Rat und Tat zur Seite. Er befasst sich intensiv mit der Entstehung und Entwicklung der Rasse. Herr Wai erzählte mir, dass nach seinen Forschungen die Geschichte des Shar-Pei nicht älter als 500 Jahre sei. Damals gab es in Da-Let eine grosse Zuwanderung aus Sze-Tschuan, welche auch ihre Hunde mitbrachten. Zuvor wird in den Geschichtsbüchern von Da-Let nicht über Shar-Pei ähnliche Hunde berichtet. So sei der Shar-Pei vermutlich doch nicht so alt wie bisher vermutet (Bild 13).

Auch mit Herrn Wai unterhielt ich mich bezüglich der differenten Rasse-Gruppen Einteilungen des SPs durch die Internationalen Kennel Clubs (AKC/FCI) und liess Herrn Wai meine Meinung und Argumentation wissen. Ihm gefiel insbesondere meine Beobachtung, dass der Shar-Pei ein hervorragender Jäger auf Kleinwild (Mäuse/Ratten fangen) ist und dazu Augen und Nase einsetzt. Exakt diesen Faktor inspiriert Herrn Wai dazu, den SP der Gruppe der Terrier zuzuordnen – das Verhalten des Shar-Pei sei mit den Wesensmerkmalen eines Terriers gleichzustellen und in der Tat schien mir diese Sichtweise auch sehr interessant zu sein.

Nach einem interessanten Nachmittag bei Herrn Wai wurde ich von Herrn Chung wieder zum Hotel gefahren. Auf der Rückfahrt fragte mich Lee, was mir insbesondere bei den Besuchen der Züchter hier nun auffiel. Ich meinte, dass die einen Hunde kräftigere Köpfe/Körperbau hatten als andere im selben Zwinger. Herr Lee erklärte mir, dass die schlanken Typen – rein traditionelle SP seien und wohl kaum bellen. Die kräftigeren Exemplare entstanden/entstehen oft durch Beimischung des “Meat Mouth“ und fallen durch ihre Bellfreudigkeit auf.

Mit dem Treffen von Herrn Wai ging meine Besuchszeit in Hongkong und den traditionellen Shar-Pei zu ende. Über die Möglichkeit, Züchter in Hongkong zu besuchen und den traditionellen Shar-Pei besser kennen zu lernen bin ich sehr dankbar – die Reise hat mir gezeigt, dass es ohne übermässige Rassespezifisierung durchwegs möglich ist, gesunde und vitale Shar-Pei zu züchten.

Ich möchte mich an dieser Stelle beim Shar-Pei Club Hongkong – dem Präsidenten Herrn Nelson Lam und dem Sekretär Herr Kevin Steel - für das Treffen und bei Herrn Matgo Law für die aufgebrachte Zeit bedanken.

Weiter gilt mein Dank den Züchtern und Shar-Pei Kenner Lee Fuk Wah, Herrn Wai Kee-Shun, Lui Wing Cheong und W. O. Law . Herr Chung erwies sich als grosse Hilfe in Hongkong und zuverlässiger Fahrer – vielen Dank!
 

Gegenüberstellung traditioneller / moderner Shar-Pei:

Die in Hongkong gesehenen traditionellen Shar-Pei wirken für mich gesunder und vitaler als der in Europa/USA gezüchtete “moderne“ Typ. Alle SPs welche ich in HK angetroffen habe wiesen keinerlei Hautkrankheiten auf, ihre Augen sind natürlich offen; sie vermitteln einen wachen und aufmerksamen Eindruck. Durch den etwas längeren Fang und die ausgesprochen gut ausgebildeten Nasenlöcher wirken die Tiere sehr aktiv.

Der traditionelle SP Typ ist nicht grösser als der “moderne“ Shar-Pei. Im Schnitt sind die traditionellen Typen zwischen 48-52cm gross; sie wirken durch ihren athletischen Körperbau grösser als der “moderne“ Shar-Pei.

Auch die Haut des traditionellen SPs wirkt gesund – bei Verletzungen verläuft der Heilungsprozess ohne Komplikationen.

Beim “modernen“ Shar-Pei muss oft mit einem verminderten und langwierigen Heilungsprozess gerechnet werden – meist schliesst sich die Haut durch überhöhte Mucine rasch ohne vonstatten gegangener Heilungsprozess. Das Risiko eines Abszesses ist dementsprechend hoch und platzt ein solcher Abszess nach einigen Wochen auf bleibt später oft eine kahle Stelle zurück.  

Der traditionelle Shar-Pei weist keinerlei überschüssige Haut/Falten am Sprunggelenk auf (sogen. Socken); die Hunde wirken körperlich belastbar und sportlich.

Durch den bereits erwähnten längeren Fang hat der traditionelle SP weniger Probleme bei der Futteraufnahme; auch die Speichelung bleibt im Gegensatz zum fülligen und immer kürzer gezüchteten Fang des “modernen“ SPs aus.  So hat der kurze Fang des “modernen“ SP auch oft Fehlstellungen des Gebisses (Rückbiss etc) als auch fehlende Zähne zur Folge. 

Die Nasenlöcher des traditionellen SP sind gross und weit wie man es von vielen “Arbeitshunden“ kennt (Bild 14). Die Tiere können besser durch die Nase atmen.

Oft weist der “moderne“ SP lediglich einen Nasenschlitz auf – das Atmen fällt schwerer und so müssen diese Tiere durch den Mund atmen
(Bild 15). So führt das meist hörbare “rasselnde“ Atmen (Röcheln) durch den Mund oft zu Missverständnissen gegenüber Artgenossen, welche das Atemgeräusch nicht oder falsch einordnen. Die Quote gebissener Shar-Pei liegt im Schnitt entsprechend höher und kann durchaus auf das Fehlinterpretieren des Atemgeräusches zurückgeführt werden.

Auch die Ohren des traditionellen Shar-Pei unterscheiden sich gegenüber dem “Modernen“.

Der Gehöreingang des traditionellen Shar-Pei, ob anliegende oder stehende Ohren, ist gut ausgebildet und normal gross (Bild 16).

Beim “modernen“ SP werden möglichst kleine Ohrlappen bevorzugt/gezüchtet – dies rügt wohl daher, dass der Shar-Pei im Ausstellungsring nicht mit den Ohren “spielt“ – spielen kann. Doch durch die Züchtung immer kleinerer Ohrlappen bildet sich auch der Gehöreingang zurück – es entstehen vermehrt Entzündungen des Gehörganges, da durch die Verengung des Gehörganges nur noch eine verminderte Luftzirkulation besteht (Bild 17).

Die Dringlichkeit zur Überdenkung der Zuchtziele liegt bei den Züchtern und nicht zuletzt auch in den Händen der Ausstellungsrichter. Würde im Ausstellungsring wieder vermehrt auf die Gesundheit des Shar-Pei geachtet so liessen sich viele rassespezifische Probleme bereits durch die Ernennung eines nicht übertypisierten, vitalen Shar-Pei als Gewinner vermehrt eliminieren. Züchter richten sich nach den von den Richtern ernannten “Champions“ und vertiefen die gesehenen Rassemerkmale wie Faltenbildung, Ohren und Körperbau…  (Bild 18)


 

Meeting of the traditional Shar-Pei in Hongkong

(Jason Wong, Switzerland) translated by Nathalie Struebbe
 

Note:
 

“Modern” Shar Pei will be the term in this Report for the customary bred Shar Pei in Europe/USA. The “traditional “Type (or original Type) is meant to be the Shar Pei (SP) bred especially in Hongkong, which is more slender, more elegant and has longer legs.

 

Many years now I’m in good contact to various breeders in Hongkong and as long as I know them I promised I will visit them someday.  Unfortunately my work didn’t allow it, till now. So the visit was shifted every year. But this year I managed.  I’ve been on a trip to Singapore and Vietnam, and so I could make a brief stop in Hongkong. Before I got on plane I contacted the breeders Lee Fuk Wah, Lui Wing Cheong and Matgo Law. At the end of February 2010, with all the anticipation on both sides I went to fly to Asia.

 

The first the Shar-Pei connoisseur judge I met was Matgo Law (picture 1). He was very busy at that time nevertheless I was able to visit him. His theories about the breed and its development are always interesting, and we could talk about the problematic of our breed as well. His first argument was that there are nowadays so many different colors in coat. In older days there were only fawn/red, black, crème and five point red (picture 2). Sometimes there was a brown one. Furthermore he said he didn’t like the Brushcoat (BC) having too long hair and that their coat is so smooth. Back in the times, when he was writing the standards of the SP, the BC only differed from the Horsecoat (HC) in the texture of their coat.  It is very nice, that the SP is so popular all over the world, Matgo said, but he is afraid of the development. Many breeders want massive dogs, which is to be considered as probable health risk.

 

In September 2009 Matgo was invited as judge to USA, where he met some members of the American Kennel Club (AKC). They have been very interested in his opinion, in which way the SP should be classified.  In the AKC it is classified as “Non Sporting” Dog, but they want to create a new group (“Nordic Breeds”) and the SP and the Chow Chow should become a part of this new group.  Matgos statement was against a new classification and so the SP is still in the “Non Sporting” group.

 

After that we talked about the FCI-Classification. It puts the SP in group 2 (pinscher and schnauzer- Mollosoid breed and Swiss Mountain-Cattle dogs and other breeds) I think this classification in group 2 is wrong. The SP doesn’t show the significant characteristics of the dogs in this group. In my opinion they should be classified in group 5 (dogs of the “original type”) – it is evidently a very old breed.  Moreover the SP is a passionate and confident hunter. Many hunting dogs have either a good sense of smell or good eyesight, the SP has both. If there would be more effort on supporting these characteristics, then breeding for mass, there would be more able-bodied and efficient SP.

 

Matgo also said it will always be difficult to combine all the breeders’ opinions. For example there are some breeders in Hongkong that stated the SP should be classified as “Chinese Fighting Dog”….

 

Naturally we came to the topic of breeding specific diseases like Amyloidosis, the Familial Shar Pei Fever and Eye- Problems (entropion). Unfortunately the tacking of the puppy-eyes is also a big problem.  But in Matgos opinion the inbreeding is the main problem of health issues.

At the end Matgo stated that he will furthermore prefer the type of my bred bitch “Fuyuan’s Impact of Fire Queen” and that I should stay on this course. He picked her over 70 other dogs for Slovenian Club winner in 2008 (picture 3). But it will be very difficult to breed such dogs, because there is so few breeding material to work with.

 

The same day I met the breeder Lui Wing Cheong. He lives on the Island of Lamma. He momentarily had two litters at the age of 5-6 weeks. These puppies seemed to me different than the usual European ones, I’ m used to, even in this young age. The eyelids didn’t press on the eyes, the ears were of moderate size. No puppy had any sign of tacking around their eyes. It was nice to see, that there still are some litters that are completely free of entropion.  Furthermore the coat showed only few wrinkling and the puppies appeared to be healthy, vital and harmonic.

 

Lui Wing Cheong lived in England, in the 1990’s. In the beginning he bred with the “modern” SP as well, but soon he recognized, that this kind of dog has too many health problems.  So he tried to cross his recent dogs with the “traditional” Type, but there still were the main problem- the eyes- he could not eliminate. After that experience he concentrated only on the traditional type. Lui prefers the more powerful SP, nevertheless he is breeding the traditional type. But there are no eye problems with this more powerful type of the traditional SP.

 

The next day, I took off to see some other friends, no “dog-friends”. I was amazed how many Shar-Pei-Mix dogs I’d seen on the streets remarkably resembling the SP. So I wondered if the SP is really as rare as proclaimed. (picture 4 and 5)

 

The day after that, I met Mr. Lee Fuk Wah, and some other breeders. At first I had the pleasure to see three bitches, one of them with pricked ears. Their expression was very agitated and active.

 

On the whole all dogs I have seen of his Kennel, seemed more balanced than the dogs in Europe. Conspicuously, he preferred the black colored SP, even though there was a fawn colored puppy and a “Five point Red” male with pricked ears.(picture 6) All of them were agile and friendly. Each dog welcomed me by wagging its tail.(picture 7)

The grown ones were up to a height of 48-52 cm, and appeared to be longer legged than the European SP.  I was very impressed by Lees ‘dogs, they were so much more balanced and vital and healthy.

 

Mr. Lee introduced me to a good friend of his, also a SP connoisseur- Mr. Fabian Chung. So it was him, who drove me to the planned meeting next day.

 

After that I got driven to a Jockey-Club, where I met Mr. Nelson Lam (President of the Hongkong Kennel and Shar Pei Club), Kevin Steel (Secretary of the Hongkong Kennel and Shar Pei Club) and Lui Wing Cheong (picture 8). During Lunch we discussed the various problems of the SP. I showed some pictures of the European SP, with typical Problems, like entropion, demodex , excessive wrinkling and non typical male bodied bitches, massive, heavy and short legged animals. They were not very pleased. The dogs would have lesser life quality and expectation due to their health problems! (picture 9+10)

 

The SP should stay an agile dog. With delight, Kevin Steel told us about his SP hunting and –actually catching- mice. Mr. Nelson Lam decided to talk to the FCI at times about the loss of the breed-typical SP. I was very glad about the fact, that Hongkong had recognized the problematic and would become active.

 

In Addition to the meeting with the Committee of the SP Club, I got introduced to two, for me unknown, breeders. Even though the people in Hongkong that are interested in SP have a grand knowledge, my opinion was also heard and constructively discussed.

 

It was astonishing that so many breeding dogs had pricked ears, I had to ask about this peculiarity (picture 11). They explained that pricked eared dogs had admission in the Hongkong breeding society. Old pictures (from the 1950’s) should proclaim evidence. Only breeders of the “modern“ SP (also Meat Mouth) don’t use pricked eared dogs. Furthermore they told me no Hongkong breeder is breeding for profit: they only want to restore the “traditional” SP.  They are independent from the western countries and so they see problems ahead by using color-mutants (blue/silver, lilac, etc.) for breeding. By that, gene defects and immunodeficiency are established in this lines of breeding and the dogs must pay off by bad health conditions.

 

Hongkong is a very small country and so the breeders are forced to go to China to look for suitable breeding dogs.  The pricked eared SP is from the region of Da-Let. They weren’t bred to a specific standard than for quality (as guarding and hunting dog for small game). In mixing with these dogs, the Shar-Pei Club Hongkong guaranties a genetic variety for their breeding. The pricked-ears are a compromise in favor of the genetic pool, as long as their body is in accordance with the standards.

I determined the breeding conditions of the Hongong breeders are a load different than ours: there, the healthy Shar Pei is in the middle of focus, in contradiction to the preferred type of the western countries (only the appearance counts- health is of lower priority).

 

The Hongkong breeder try to breed healthy SP by concentrating on the “traditional” SP, but this is not always has easy as it used to be. Even in China the “modern” SP is widely spread by now and got mixed up with the “traditional” SP. Frequently the breeders of the traditional Type are laughed at as “Hybrid-breeder”, but fact remains: the traditional SP is a very old line.

 

Years ago I had already asked the Hong Kong club about the pedigrees but unfortunately received no satisfactory answer. Thus I used the meeting with the SP breeders to find out further details. The breeders were very open concerning this – many dogs would have only two registered generations. The reason is that often the puppy's buyers do not register her dogs anew – the breeder would have to stick for any incidents. Without Pedigree these problems are eluded. Another point is, at the shows mostly foreign judges would be invited and they merely know the "modern" Shar-Pei. So there is no sense in breeding puppies with Pedigrees.

 

Nevertheless, according to my assessment the specific registration of the traditional Shar-Pei puppies would serve to promote this SP type. As long as no specific breeding (means registration of the litters) takes place, the Hong Kong Club is furthermore ignored by the FCI. This argumentation the breeders had to agree with.

 

Also I wanted to know more about the fact, why England makes the FCI examination of the SP Why does the FCI prefer the English SP standard over the standard of Hongkong at that time? Mr. Lee answered that in those days a mistake had crept into the Hongkong standard – the withers size of the SP had been set too high. That’s why the FCI decided to instate the English standard and handed over the patronage for the SP. Nevertheless, bit by bit the English SP standard deviated from the original – in the west the SP was bred beefier and beefier and more short-legged.

 

The conversation with the Hongkong breeders was very informative for me and interesting – I am still in good contact with them and every now and then I receive information about the stage of work in breeding the traditional SP in Hongkong.

 

Then Mr. Lee informed me, he had arranged a meeting with Mr. Wai Kee-Shun for the next day. Mr. Wai was counted to be a pioneer in the SP scene in the 50th and also the internationally active SP judge Matgo Law calls Mr. Wai his mentor. For me it was a big honor to meet such a personality (picture 12).

 

The next day I was driven to Mr. Wai, by Mr. Chung and Mr. Lee. Although he had no own SP in many years he impressed me by his great extent of knowledge about the breed and cynological "know-how". In the 50s he won several exhibitions with his traditional male dog "Eagle Wing" and even today he is still respected in Hongkong. Mr. Wai always assists in search of new dogs and helps the breeders with words and deeds. He intensely occupies himself with the origin and development of the breed. Mr. Wai told me that after his researches the history of the SP is not older than 500 years. At that time there was a big immigration in Da-Let from Si-Chuan, they brought their dogs too. Before that, there is no mentioning of SP similar dogs, in any of the history books. So the SP is not as ancient as presumed before (picture 13).

 

I talked as well to Mr. Wai about the different divisions of breeding groups the SPs are secluded in by the international Kennel Clubs (AKC/FCI) and explained my opinion and argumentation. In particular he liked my observation that the SP is an excellent hunter on small game (mice / rats catch) by using eyes and nose. Precisely this factor inspires Mr. Wai to assign the SP to the group of terriers – the behavior of the SP is to be treated as equal with the traits of a terrier and, indeed, this perception seemed to me very interesting, too.

 

After an interesting afternoon with Mr. Wai I was driven to the hotel again by Mr. Chung. On the return journey Lee asked me what particularly struck me by the visits of the breeders here .I believed that one dogs had stronger heads / body than others in the same kennel. Mr. Lee explained to me that the slender types – are purely traditional SP and hardly bark. The stronger ones originated / often originate from admixture of "Meat Mouth" and strike by her excessive barking.

 

With the meeting of Mr. Wai my visit time in Hongkong and with the traditional Shar-Pei came to an end. I am very grateful about the possibility to visit these breeders in Hong Kong and to get to know the traditional SP better- the trip showed me that it is possible- without excessive breeding specification- to breed healthy and vital SP.

 

At this point I would like to thank the Shar-Pei Club of Hongkong –the president Mr. Nelson Lam and the secretary Mr. Kevin Steel - for the meeting and Mr. Matgo Law for the spent time.

 

Further my thanks are valid to the experts and SP breeders Lee Fuk Wah, Mr. Wai Kee-Shun, Lui Wing Cheong and W.O. Law. Mr. Chung turned out to be of great help in Hongkong and reliable driver – thank you very much!

 

Confrontation traditional / modern Shar-Pei:

 

The traditional Shar-Pei I’d seen in Hongkong seemed to be healthier and more vital than the "modern" type bred in Europe / USA. All Shar-Pei I met in HK suffered no skin disease, of course the eyes were all open; they shown an alert and attentive impression. By the little longer muzzle and the wide open nostrils the animals look very active.

 

The traditional type Shar-Pei is not bigger than the "modern" Shar-Pei. On an average the traditional types are 48-52cm; they only seem to be bigger than the "modern" Shar-Pei due to their athletic body.

 

Also the skin of the traditional Shar-Peis looks healthy – when injured the healing process takes place without any complications.

The "modern" Shar-Pei often suffered a decreased and protracted healing process – often the skin shuts down by banked Mucine quickly without proceeded healing process. The risk of an abscess is accordingly high. The abscess bursts after some weeks and a bald patch stays behind later on.

 

The traditional Shar-Pei shows no excessive skin / folds in the ankle joint (such called Socks); the dogs appear to be physically loadable and sporty.

 

By the already mentioned longer muzzle the traditional Shar-Pei has less problems with the food admission; also the salivating is missing in contrast to the corpulent and shorter bred muzzle of the "modern" Shar-Peis. Furthermore the short muzzle of the "modern" Shar-Pei often entails false positions of the set of teeth (overshot etc.) as well as missing teeth.

 

The nostrils of the traditional Shar-Pei are big and wide like of many "working dogs" (picture 14). That concludes in a better breathing position.

 

The "modern" Shar-Pei often only has one nasal slit – the breathing is heavier and thus these animals must breathe through mouth (picture 15). So the mostly audible "rattling" breathing (groan) leads often to misunderstandings towards congeners which do not arrange the breath noise or wrong. The rate of bitten Shar-Peis lies above the average and can be absolutely ascribed to false interpretation of the breath noise.

 

Also the ears of the traditional Shar-Pei differ from the "modern".

The auditory entrance of the traditional Shar-Pei whether enclosed or pricked ear, is well developed and of normal size (picture 16).

 

With the "modern" Shar-Pei very small ears are prefered / grown. So the Shar-Pei cannot “play” his ears during in the showring. However, by the breeding of smaller and smaller ears the auditory entrance also recedes – that leads to increasingly inflammations of the auditory canal, because by the narrowing of the auditory canal only a decreased aerial circulation exists (picture 17).

 

The urgency of considering the breeding aims lies with the breeders and at least also in the hands of the judges. If in the showring the health of the Shar-Pei would be the main criteria, and a vital Shar-Pei would be appointed of as winner, so many specific breeding problems could be already eliminated. Breeders are directed by the "champions" appointed by the judges and deepen these breed signs like excessive formation of wrinkles, ears and build … (picture 18)

 


Matgo Law und Jason Wong

 

Five-Point-Red Rüde (Bild 2)
Bedeutung: rote Augen, roter Nasenschwamm, rote Ballen, roter Anus und rote Haut.
   

Fuyuan's Impact Of Fire Queen (Bild 3)

Shar-Pei Mix (Bild 4)
   

Shar-Pei Mix (Bild 5)

Traditionelle Shar-Pei Hündin (Bild 6)
   

Junghund traditioneller Shar-Pei 4,5 Monate (Bild 7)


 

Links nach rechts:
Kevin Steel, Lui Wing Cheong, Nelson Lam, Jason Wong, Chung Kwok-Hung (Bild 8)
 

Links nach rechts:
Herr Gu, Herr Lee und Herr Chung (Bild 9)

 

Links nach rechts:
Herr Chung, Jason Wong, herr W.O. Law und Herr Lee (Bild 10)

 

Five-Point-Red Rüde mit Stehohren (Bild 11)

 

links:
Frau und Herr Lee
rechts: Herr Wai K-Shun und Herr Chung K. H. (Bild 12)

Bild 13


Nasenlöcher traditioneller Shar-Pei (Bild 14)
   

Nasenlöcher moderner Shar-Pei/BC (Bild 15)

traditioneller Shar-Peis (Bild16)
   

Brushcoat-Hündin (Bild 17)

traditionelle Shar-Pei Rüde (Bild 18)
   
diverse Fotos
   
   
   
   
   
   
   

 

 

 



 

Fuyuan's Kennel © 2000-20010 aktualisiert  23. September 2010 [Der traditionelle Shar-Pei]